Wenn die Angst übernimmt – Ein psychologischer Blick auf Ängste und Panikattacken
Angst ist ein grundlegendes menschliches Gefühl. Sie schützt uns, warnt uns vor Gefahren und mobilisiert Kräfte, wenn wir schnell handeln müssen. Aus psychologischer Sicht ist Angst daher keineswegs negativ, sondern eine wichtige Überlebensfunktion. Problematisch wird sie jedoch dann, wenn sie übermächtig wird, wenn sie sich verselbstständigt oder in Situationen auftritt, die objektiv keine Bedrohung darstellen. Besonders eindrücklich zeigt sich das bei Panikattacken – plötzlichen, intensiven Angstanfällen, die scheinbar aus dem Nichts auftreten und Betroffene in einen Zustand absoluter Hilflosigkeit versetzen.

